Piraten – Schrecken der Weltmeere
Unter diesem Titel gibt es auf N24-online eine zweiteilige Reportage. Einfach im Suchfeld oben rechts den Titel eingeben und schon kann’s losgehen! Weitere Beiträge zum Thema Piraten sind vorhanden.
Captain Jack Sparrow ist zurück – aber zunehmend treiben auch gänzlich unromantische und skrupellose Seeräuber der Moderne ihr Unwesen auf den Weltmeeren. Globalisierter Handel und Schiffsverkehr haben Banditen und kriminelle Banden in einen Goldrausch versetzt. Diese Piraten kapern Handelsschiffe und fordern Lösegeld für Fracht und Besatzung – vor allem in Krisengebieten wie am Horn von Afrika oder in der Straße von Malakka, einer viel befahrenen Meerenge in Südostasien …
(Quelle: Tv-Spielfilm Online)
Empfehlenswert!
Verwandte Artikel
Ein Kommentar zu Piraten – Schrecken der Weltmeere
Hinterlasse eine Antwort Antworten abbrechen
Über uns
Criminologia ist ein Blog zu kriminologischen und kriminalpolitischen Themen, betrieben und gepflegt von Lehrenden und Studierenden des Instituts für kriminologische Sozialforschung (IKS) der Universität Hamburg
Kategorie
Themen
Afghanistan Amok Bilder Cultural Criminology Datenschutz Download Drogen Drogen(-politik) Drogenpolitik England Fernsehen Folter Freiheit Gefängnis Gewalt Großbritannien Guantanamo Bay Hamburg IKS Internet Jugendgewalt Jugendkriminalität Jugendstrafrecht Kriminalpolitik Kriminologie Medien Menschenrechte Musik Polizei Prohibition Publikation Sicherheit Strafvollzug Studium Tagung Terrorismus Terrorismusbekämpfung Twitter Universität Hamburg USA Veranstaltung Verlinkenswertes Video War On Terror Überwachungkurz notiert ...
- RT @rogue_law: [Kurz gebloggt] Neue Broschüre von @ProAsyl über das EU-Asylzuständigkeitssystem „Dublin II“ http://t.co/VtDcLjU3 vor 11 Minuten
- Drogen und Suchtbericht 2012 veröffentlicht: http://t.co/TW6ILmiR vor 12 Minuten
- Why cupcakes are the new cocaine via @Telegraph http://t.co/6HLXU0i9 vor 26 Minuten
- RT @zeitonline_dig: "Homicide Watch D.C." sammelt Daten zu Morden in Washington. Das hilft Betroffenen, Journalisten + Polizisten: http: ... vor 30 Minuten
- Gewalt in Fußballstadien: Videobeweis gegen Fans http://t.co/l2YVAd6s 20.05.2012
- Polizeifestspiele in Frankfurt http://t.co/SnVu7ZH4 19.05.2012
- Neu auf Criminologia: : Die AG Kriminologie zur Zukunft der Lehre am IKS (Online-Petition) http://t.co/nQwvx0L3 16.05.2012
- Neu auf Criminologia: : Prison Song Project: Musik als Folter http://t.co/50ZTgu6V 10.05.2012
- Mädchenmord in Emden: 18-Jähriger wegen Aufrufs zur Lynchjustiz angeklagt http://t.co/f2ED7CZD via @SPIEGELONLINE 10.05.2012
- Neu auf Criminologia: : Doku: "Blut muss fließen" http://t.co/QZ4QSSEg 07.05.2012
Auf Twitter folgen
Veranstaltungen
21 Mai 2012 Common Session (Frühjahr 2012) in Porto: Epistemology and Methodology as tools for a critical analysis Porto mehr » 29 Mai 2012 17. Suchttherapietage in Hamburg Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8 mehr » 06 Jun 2012 International Conference: Global Perspectives on Justice, Security and Human Rights John Jay College of Criminal Justice, New York City mehr » 11 Jun 2012 Stockholm Symposium Stockholm City Conference Center mehr » 11 Jun 2012 Fachtagung "Arbeit statt Strafe und dann? Gemeinnützige Arbeit als Resozialisierungsinstrument!" Schillergymnasium (Aula), Schillerstr. 125-127, 10625 Berlin (Charlottenburg) mehr » Hinweise auf weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender.
Krimpedia – aktuelle Änderungen und Ergänzungen- Handbook 22. Mai 2012
- City of Men 21. Mai 2012
- Handbook 21. Mai 2012
- City of God 21. Mai 2012
- City of Men 21. Mai 2012
- Handbook 20. Mai 2012
- City of Men 20. Mai 2012
- Handbook 20. Mai 2012
- Uhr 20. Mai 2012
- Handbook 20. Mai 2012









Ein paar Fragen sollten meiner Meinung nach deutlicher, oder überhaupt, beleuchtet werden, wenn über Piraterie gesprochen wird.
Im Beitrag (leider war nur Teil 1 zugänglich) wurde deutlich gemacht, dass der Großteil der Piraterie in der Malacca-Straße (zwischen Indonesien und Malaysia) stattfindet, trotzdem werden deutsche Einsatzkräfte vor Somalia stationiert. Welche anderen Interessen, wie beispielsweise Sicherung der Handelswege, spielen dabei eine Rolle?
Oder genauer gefragt, was wird eigentlich geschützt? Sollen Unversehrtheit von Leib und Leben der Seemänner sichergestellt werden oder Handelsgüter?
Und wer genau bereichert sich an der Beute, Lösegeld etc.? Auch wenn die Süddeutsche Zeitung von Piraten mit einem Leben in Saus und Braus berichtet, wage ich diese Äußerung anzuzweifeln. Gerade durch die internationale Verstrickung und Korruption ist es womöglich nicht der Pirat zur See, der sich dieses Leben leisten kann, sondern die (unbekannten) Hintermänner.
Piraterie ist historische betrachtet kein neues Phänomen, es wird lediglich die Wahrnehmung der Quantität durch mediale Aufmerksamkeit verzerrt. Eine andere These, dass sich die Qualität der Piraterie gesteigert hätte, kann ich aus meinem jetzigen Standpunkt nicht beurteilen, jedoch vermute ich durchaus ein gegenseitiges Wettrüsten. Sprich, wenn immer größere Schiffe gebaut werden, müssen sich folglich auch die Techniken der Piraterie ändern, um diese Schiffe zu entern/kapern. Der gleichen Logik zufolge reagieren Piraten natürlich auch auf zunehmende Militär-Präsenz mit Waffeneinsatz. Wäre es folglich nicht sicherer, weniger die Bekämpfung der Piraterie zu fokussieren als den Ursachen (Armut, instabile Regierung, Bürgerkrieg, Korruption usw.) entgegenzutreten? Vielleicht ist es auch einem Piraten lieber, das Überleben seiner Familie und sich selbst mit Fischfang und nicht Raub zu finanzieren.
Diese Dokumentation erweckte bei mir den Eindruck, den Einsatz militärischer Einsatzkräfte (mit der dazugehörigen Verschiebung im Grundgesetz) rechtfertigen zu wollen. Die Folgerung, dass, mehr militärische Piratenbekämpfung in weniger Piraterie resultiert und deswegen zur Eindämmung der Überfälle die Einsatzkräfte und –gebiete erweitert werden müssen, halte ich für nicht zulässig.