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Flaschenverbot auf dem Kiez

Am 6. April 2009 gepostet von Marie-Luise

Der Hamburger Innensenat plant ein Flaschenverbot auf der Hamburger Reeperbahn, da Glasflaschen in der Vergangenheit als Waffen bei Körperverletzung missbraucht wurden. Diesem Sicherheitsrisiko wollte Christoph Ahlhaus (CDU) begegnen, indem er an die Kiosk-, Imbiss- und Kneipenbesitzer appellierte, nach 20 Uhr auf Glasflaschen und Gläser zu verzichten.

Da die freiwillige Selbstverpflichtung bislang wenig Anklang fand, wird derzeit ein Gesetzesentwurf zum generellen Glasverbot auf dem Kiez diskutiert. Als Strafe bei einem Verstoß soll künftig eine Geldbuße bis 5000 € erhoben werden.

[Quelle: Welt Online]

Ein Video zu diesem Thema: [Quelle: Sat.1 Hamburg]

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Kategorie: Kontrolle und Sanktionen, Prävention, Recht und Gesetz, Strafjustiz Stichworte: Flaschenverbot, Kiez, Sicherheitsrisiko, St. Pauli

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Kommentare

  1. Stephanie S. schreibt

    5. Mai 2009 um 15:52

    Auch wenn darüber immer noch, zumindest im Volksmund der Bewohner des Kiezes, gestritten wird, ob das Gesetz der CDU überhaupt umzusetzen ist, denke ich schon das ein handfestes Gesetz sinnvoll ist. Es ist einfach Fakt, dass die Kriminalität immer mehr zugenommen hat. Während der Kiez früher mit Luden, Prostitution und anderen Randgruppen zu kämpfen hatte. Hat es sich in den letzten Jahren immer mehr dazu hin entwickelt, dass die „18 bis 20 Jährigen Feier- Touristen“ die Kriminalität stetig steigen ließen. Viele Anwohner und Jahrzente lange Bewohner von St. Pauli, die sich über Jahre z.B mit dem Rotlichtmileu arrangiert haben, trauen sich nun kaum mehr Nachts auf die Straße, auch wenn sie eigentlich unter sich immer von einer familiären Nachbarschaft geredet haben, sie haben Angst „von irgendwelchen „Fremden oder Party-Touristen“ ne Flasche über den Kopf zu bekommen“.
    Gesetze generell in der Hinsicht schrecken bestimmt organisierte Banden und Zuhälter nicht ab, doch denke ich dass sie für „normale Jugendliche“ doch eine einschüchterne Wirkung haben. Und vielleicht ist der Kiez in ein paar Jahren wieder der Kiez, so wie ihn die Bewohner dort kennen und lieben gelernt haben.
    Zu diskutieren bleibt natürlich der Punkt, ob die Gastronomie darunter so leidet, dass sich der ein oder andere Unternehmer oder auch Kiosk Besitzer nicht halten kann.
    Aber würde das dann mit Glasflaschen zusammenhängen? Wie wäre es mit Pappbechern für alle?

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