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Veranstaltungen

"Einheitliches Recht für die Vielfalt der Kulturen?" - Strafrecht und Kriminologie in Zeiten transkultureller Gesellschaften und transnationalen Rechts

Die wissenschaftliche Fachtagung der GiwK in Zusammenarbeit mit dem IRKS Wien und dem Renner-Institut soll im Zeichen der Internationalisierung des Kriminalrechts und der sich daraus ergebenden - oder dahinter stehenden - kulturellen Konflikte stehen. Zentrales Thema der Tagung sind die Konsequenzen veränderter Rechtsräume und eines zunehmend transnationalen Rechts für die Kriminologie, das Strafrecht und seinen Gegenstandsbereich. Ab sofort sind Vorschläge für Referate erbeten. Die Tagung wird am 8. und 9. April 2010 (Donnerstag/Freitag) in Wien stattfinden. Alle Informationen zu den geplanten Themenkreisen und den Fragestellungen der Konferenz finden sich in dem Call for Papers, der zum Download hier verfügbar ist. Vortragsangebote können in einem Online-Verfahren hier abgegeben werden.
Datum: 08 April 2010 bis 09 April 2010
Ort: Wien
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Macht – Kontrolle – Gewalt -Zur Bedeutung von Kontrollbedürfnissen und Fantasien in der Genese von Sexual- und Tötungsdelikten-

Vortragsprogramm der 6.iFF.-Tagung: Sexual- und Tötungsdelikte umfassen ein außerordentlich breites Spektrum an Ursachen, Erscheinungsweisen und individuellen Besonderheiten auf Seiten der Täter und Opfer. Bei aller Vielfalt und Heterogenität der Delikte stellen wir aber immer wieder fest, dass ausgeprägte Macht- und Kontrollmotive – häufig in Verbindung mit sexuellen Fantasien – für das Entscheidungs- und Tatverhalten der Täter eine entscheidende Rolle spielen. Die diesjährige iFF-Arbeitstagung setzt sich schwerpunktmäßig mit dieser Problemtrias von Macht – Kontrolle – Gewalt auseinander. Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis behandeln aus interdisziplinärer Sicht die Frage, welche Rolle Kontrollbedürfnisse und (sexuelle) Macht- und Dominanzfantasien bei der Entstehung von Sexual- und Tötungsdelikten wie auch in der polizeilichen und forensischen Interaktion mit den Tätern spielen. Dabei wird auch zu erörtern sein, ob exzessive (sexuelle) Machtfantasien tatsächlich distinkte Merkmale von Sexual- und Gewalttätern oder aber weit verbreitete Begleiterscheinungen männlicher Sexualität sind.
Datum: 19 April 2010 bis 20 April 2010
Ort: Bremen
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Common Session Spring 2010 in Hamburg

Governing Crime – Surveillance – Resistance High control societies are here to stay: CCTV has invaded not only police stations and prisons, but also workplaces and even kindergartens in the form of nanny cams. Implanting RFID-chips is being discussed in the case of prisoners or asylum seekers, and electronic shackles are commonplace in probation. Biometric technologies are used for access control, be it at airports or in the form of biometric data on passports; they even serve as a mode of payment in supermarkets. Drug testing is growing in the field of health as in that of crime control – with the providers of testing equipment sometimes simultaneously offering gadgets for testing result manipulation. Consumer data can be used for “social sorting” and profiling, thus producing new forms of normality and new fields of governmental intervention. New legislation underlines these processes, giving way to a pre-crime penology and forms of government in the name of security. Technologies of surveillance can also be used for counter surveillance, e.g. video cameras in cell phones for cop-watching. The government of crime may incite forms of self-government, but it can also provoke, and be confronted by, several forms of resistance. The conference aims to discuss possibly new features of these regimes of surveillance and of governing crime, disorder, disturbance, deviance while focusing in particular on the strugglesand breaches they involve. Questions to be discussed may be: who are the subjects of control and of resistance? Are there any options in escaping from the iron cage of bondage? What kind of soft forms of control can be perceived, are there new forms of repression and exclusion? Are the control regimes being accepted? How does resistance work today? Are there social movements? What is the role of law and (human) rights? Does gender matter in the experiences and forms of control? Is criminology exploring these issues sufficiently or is it still bound by a self restricting orientation toward penal law? The Common Session will provide space for various forms of presentations on these issues: through paper presentations; the presentations of master theses or dissertations; discussion panels; poster presentations; special panels on criminological practice and excursions.
Datum: 19 April 2010 bis 21 April 2010
Ort: Universität Hamburg, Institut für Kriminologische Sozioalforschung (IKS)
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15. Suchttherapietage 2010 - "Sucht und Gewalt"

Liebe Kolleginnen und Kollegen, „Sucht und Gewalt“ treten nicht nur oft gemeinsam auf, sondern verstärken sich vielfach gegenseitig. Der Zusammenhang beginnt nicht erst bei Abhängigkeit. Schon der exzessive Gebrauch etwa von Alkohol erhöht erfahrungsgemäß auch schon im Jugendalter das Auftreten von Gewaltverhalten. Mehr als ein Drittel der Männer in der Alkoholbehandlung übten Gewalt in Verbindung mit übermäßigem Konsum aus. Fast zwei Drittel der drogenabhängigen Frauen waren in ihrem Leben neben körperlicher auch sexueller Gewalt ausgesetzt. Bei Gewalt handelt es sich (im Unterschied zu Aggressionen) um direkte physische und psychische Schädigung anderer Personen (oder Sachen). Die gewalttätigen Handlungen richten sich dabei meist gegen schwächere und unterlegene Personen – im Alltag vor allem gegen Frauen und Kinder. Dabei verfestigen sich Muster von Gewalthandeln und Gewalterfahrungen und Suchtmittelkonsum in Milieus teilweise über Generationen. Suchtbehandlung und Prävention tritt gegen das Übersehen, die Tabuisierung und Verharmlosung von Gewalt in allen Erscheinungsformen, insbesondere auch von häuslicher Gewalt und sexuellen Übergriffen an. Dabei gibt es verschiedene Verständnisweisen der Beziehung zwischen Suchtproblemen einerseits und Gewalt bzw. Gewalterfahrung andererseits. Alkohol z.B. „erzeugt“ vermutlich keine Aggressionen – wirkt aber als Katalysator auslösend. Abhängigkeit als übersteigerte, exzessives Streben nach bestimmten Erfahrungen definiert sich auch über Probleme der Selbststeuerung und Kontrolle, eingeschränkte Selbstwahrnehmung und erleichtert damit Grenzüberschreitungen. Zudem werden möglicherweise rauschartige Aspekte von Gewalt durch psychoaktive Substanzen verstärkt. Und schließlich sind traumatische Verletzungen von Selbstachtung und ein Mangel an Kompetenzen zur Stress- und Konfliktbewältigung oft Ursachen für gewalttätiges Verhalten sowie exzessiven oder suchtriskanten Konsum legaler und illegaler Drogen. Hieraus ergeben sich Schnittmengen für Prävention, Beratung und Therapie. Auch bei den Gewaltopfern spielen psychoaktive Substanzen eine wichtige Rolle. In der biographischen und aktuellen Verarbeitung traumatischen Erfahrungen haben Suchtmittel einen hohen Stellenwert. Teilweise richten Opfer Gewalt gegen sich selbst in Form selbstverletzenden Verhalten oder erhöhter Suizidalität. Bei den Tätern werden Schuld und Scham infolge des Gewalthandelns mit erhöhtem Konsum verarbeitet. Die verschiedenen Facetten der Spirale von Sucht und Gewalt, die besondere Bedeutung bestimmter Substanzen und Konsummuster, Modelle zum Verständnis, Interventionen für die Opfer und Täter im Bereich der Behandlung sowie Schnittmengen der Gewalt- und Suchtprävention stehen auf den Suchttherapietagen 2010 im Mittelpunkt.
Datum: 25 Mai 2010 bis 28 Mai 2010
Ort: Hamburg
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Critical perspectives on security

Since 9/11, national security has been high on political agendas. An increasing number of issues these days is framed in terms of national and international security. The aim of this conference on “Critical perspectives on security” is to bring together a range of insights on security, with the aim to offer intellectual checks and balances on the ‘securitization’ of various domains of life. It is especially targeted to scholars from development and migration studies, science and technology studies (STS) and risk research.
Datum: 27 Mai 2010 bis 28 Mai 2010
Ort: Maastricht University, The Netherlands
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Societies in Transition: Balancing Security, Social Justice and Tradition

John Jay College of Criminal Justice, in partnership with the Advisory Council of Human Rights of the Kingdom of Morocco and Hassan II University, is pleased to announce its Ninth Biennial International Conference to be held in the City of Marrakesh from June 2 to June 5, 2010. The theme of the conference is Societies in Transition: Balancing Security, Social Justice and Tradition. The conference, designed to promote international and interdisciplinary understanding of justice issues in its broadest sense, aspires to bring together scholars, practitioners, government leaders, police officials, advocates and international organizations.
Datum: 02 Juni 2010 bis 05 Juni 2010
Ort: Marrakesh
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Jahrestagung 2010 der American Society of Criminology

The theme for the meeting is Crime and Social Institutions. Nähere Informationen in Kürze auf der Seite des Veranstalters: https://www.asc41.com/annualmeeting.htm
Datum: 17 November 2010 bis 20 November 2010
Ort: San Francisco, Kalifornien
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16th World Congress of the International Society for Criminology

"Global Socio-Economic Crisis and Crime Control Policies: Regional and National Comparison" Global economic crisis has caused significant structural changes in state and society in many countries. Those changes must have also affected crime situation. What kinds of crime prevention strategies have been adopted by different countries to cope with such changes? This Congress examines the current situation of crime and crime prevention strategies mainly through comparative analysis of regions and nations.
Datum: 05 August 2011 bis 09 August 2011
Ort: Kobe, Japan
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