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2010 Annual Conference of the European Group for the Study of Deviance and Social Control: "The Politics of Criminology"

Die European Group for the Study of Deviance and Social Control lädt zu ihrer 38. Jahreskonferenz. Die Veranstaltung steht unter dem Titel "The Politics of Criminology".

The Department of Sociology and the Laboratory of Sociology of Youth, Leisure and Sports is pleased to announce that the 38th Annual Conference of the European Group for the Study of Deviance and Social Control will take place at the University of the Aegean on the 1st September 2010 to the 5th September 2010.
This conference will explore the theme of ‘The Politics of Criminology’. The theme is divided into 12 streams:


  • Critical histories of criminology

  • Theorizing power, authority and legitimacy

  • Knowledge, ideology and hegemony

  • The nation-state in a global context

  • ‘Crimes of the powerful’; ‘Crimes of the powerless’

  • The politics of imprisonment and detention

  • Class, poverty and marginalization

  • Gender, power and feminist critiques

  • Neo-colonialism, migration and borders

  • Criminalizing children and young people

  • Reflections on ‘harm’

  • Challenging the state and the politics of resistance



The conference will also celebrate the life, work and memory of Karen Leander 1949-2009. Papers are invited particularly on Gender and violence.

Nähere Informationen zur Konferenz finden sich hier: http://soc-eknexasrv1.aegean.gr/site/European%20group.html
Datum: 01 September 2010 bis 05 September 2010
Ort: Laboratory of Sociology of Youth, Leisure and Sports, University of the Aegean Mytilene - Lesvos, Greece
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10th Annual Conference of the European Society of Criminology

Crime and Criminology: From Individuals to Organizations

Für nähere Informationen siehe European Society of Criminology und Eurocrim2010
Datum: 08 September 2010 bis 11 September 2010
Ort: Université de Liège, Amphithéâtres de l’Europe, Boulevard du rectorat, 13, 4000 LIEGE, Belgium
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Rechtsforschung als disziplinenübergreifende Herausforderung

Recht ist ein gesellschaftliches Phänomen, Recht ist Ursache und Wirkung sozialer, kultureller, politischer und ökonomischer Strukturen, Handlungen und Kommunikationen. Rechtsforschung, die dem gerecht werden will, ist auf die Zusammenarbeit unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen angewiesen. Die normativ orientierte Rechtswissenschaft stellt nur einen – wenn auch zentralen – Ausschnitt des Forschungsfeldes dar. Recht muss auch in seinen Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Veränderungen, als politischer Faktor und Herrschaftstechnik, als literarischer Diskurs und symbolische Ordnung untersucht werden. Darin unterscheiden sich diese Perspektiven von einer immanenten Rechtskritik, die mit Hilfe juristischer Methoden Normenkonflikte feststellt.

Wir bieten Wissenschaftler/innen aus den Rechts- und Sozialwissenschaften, der Ethnologie, den Geistes- und Politikwissenschaften sowie allen anderen Disziplinen, die sich (auch) mit Recht beschäftigen, die Gelegenheit, ihre Arbeiten einem Publikum vorzustellen, das für Sichtweisen jenseits des eigenen Fachs offen ist. Dabei möchten wir die am MPI in Halle 2003 und 2005 begonnenen Debatten über Probleme und Chancen der Zusammenarbeit von Disziplinen bei der Definition und Bearbeitung von gesellschaftlichen Problemen mit Recht fortsetzen und die Anschlussfähigkeit von Begriffen und die Verwendung von Methoden diskutieren. Welche Antworten halten die verschiedenen Disziplinen auf aktuelle Probleme der Forschung zu Recht bereit? Auf welche „Methoden der Interdisziplinarität“ können wir als Forschende zurückgreifen? Unser Ziel ist es, disziplinäre und institutionelle Barrieren zu überwinden, von der viele Forschungsgebiete im deutschsprachigen Raum noch immer geprägt sind – dies nicht nur zwischen der Rechts- und anderen Wissenschaften, sondern auch zwischen Universitäten und (Fach-)Hochschulen.
Datum: 17 September 2010 bis 18 September 2010
Ort: Evangelische Hochschule Berlin
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Chancenlos, rechtlos und ausgeliefert? Tagung zu aktuellen Problemen des Strafvollzugs



Freiheitsentzug ist der intensivste Eingriff in die Grundrechte, der dem Staat zur Verfügung steht. Er wirkt weit über die Zeit des eigentlichen Vollzuges einer Freiheitsstrafe oder einer Sicherungsverwahrung hinaus. Dementsprechend sind Ziele und Ausgestaltung des Strafvollzugs, die Beachtung und Umsetzung von Bürgerrechten im Strafvollzug sowie die Chancen von Inhaftierten nach ihrer Entlassung von grundlegender Bedeutung.

Derzeit besteht ein breites Bedürfnis, über offenkundig bestehende Probleme zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen. Dabei geht es z.B. um die Ungleichbehandlung von Gefangenen nach der Föderalismusreform, die den Bundesländern die Gesetzgebungskompetenz für den Bereich des Strafvollzuges zugewiesen hat. Es geht um die Auswirkungen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der Teile der deutschen Regelung zur Sicherungsverwahrung für nicht vereinbar mit der Europäischen Konvention für Menschenrechte erklärt hatte. Und es geht um die täglich präsente Gewalt, der Gefangene ausgesetzt sind.

Die Fachtagung beschäftigt sich mit neueren Entwicklungen im Strafvollzug aus theoretischer und praktischer Sicht. In drei Abschnitten wird es um die „Exklusion des Anderen“, um Bürgerrechte und Gewalt im Strafvollzug gehen. Diese grundsätzlichen Zugänge werden durch jeweils zwei ReferentInnen sowie eine Diskussion mit weiteren ExpertInnen auf handhabbare Fragen konkretisiert.


Datum: 17 September 2010 bis 18 September 2010
Ort: Universität Bremen, Hörsaalgebäude GW1HS, Universitätsallee in 28359 Bremen
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Jugendkriminalität und Drogenprobleme - Zur Diskussion gestellt: der nationale DREJC-Report -

Im Rahmen des im Auftrag der Europäischen Kommission (Generalsekretariat Recht, Freiheit und Sicherheit) vom >International Juvenile Justice Observatory (OIJJ)< koordinierten Forschungsprojekts “Drug Related and Juvenile Crime (2008 - 2010)” wurde der nationale Report für Deutschland vom >Institut für Kriminalpolitik< der Universität Bremen (BRIK) – anfangs in Zusammenarbeit mit der DVJJ – erstellt. Vor Ausfertigung und Veröffentlichung des Berichts sollen das Projekt und die Ergebnisse den am Projekt Beteiligten und einer Fachöffentlichkeit vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden. Die Ergebnisse dieses Workshops sollen in die Schlussfassung des Reports und in die Empfehlungen des Gesamtprojekts eingehen.

Hiermit laden wir ein zu einem Workshop, der zusätzlich zwei Expertisen von renommierten Forschern in den Feldern Drogenpolitik (Prof. Dr. Heino Stöver, Fachhochschule Frankfurt/M.) und Jugendkriminalität (Prof. Dr. Dorothea Rzepka, Universität Frankfurt/M.) bietet.


Prof. Dr. Lorenz Böllinger, PD Dr. Helmut Pollähne, Dr. Andrea Kliemann

Programm

10:00: Begrüßung (Prof. Dr. Lorenz Böllinger, Bremen)
10:15: Vorstellung des Projekts (Dr. Andrea Kliemann, Ulm/Bremen)
10:30: Projekt-Ergebnisse im Überblick (PD Dr. Helmut Pollähne, Bremen)

anschließend: Nachfragen und Diskussion

11:30: Expertise “Bedeutung des Drogenkonsums Jugendlicher im Kriminalisierungskontext” (Prof. Dr. Heino Stöver, Frankfurt a.M.)
12:00: Mittagspause
13:00: Expertise “Möglichkeiten und Grenzen niedrigschwelliger Drogenhilfe für straffällige Jugendliche/Heranwachsende” (Prof. Dr. Dorothea Rzepka, Frankfurt a.M./Bielefeld)
13:30: Diskussion der Expertisen
14:00: ‘Best practice’-Empfehlungen für Europa? - Vorschläge und Diskussion –
15:00: Ende

Organisatorisches
Der Workshop findet statt an der Universität Bremen, Gebäude GW 2, Raum B2880
Wegbeschreibung: Der Tagungsort ist vom Hauptbahnhof Bremen aus mit der Straßenbahnlinie 6 sehr gut erreichbar. Für die Anreise mit dem Auto stehen direkt an der Universitätsallee zwei große Parkplätze zur Verfügung (kostenpflichtig: 70 Cent/Tag). Von dort aus geht die Bibliothekstraße ab. Wegbeschreibung auf dem Gelände: Von der Haltestelle “Zentralbereich” der Straßenbahnlinie 6 (Bibliothekstraße) in die große Glashalle und links die Treppe hoch. Oben aus der Halle herausgehen und rechts an der Staats- und Universitätsbibliothek vorbei gehen. Rechter Hand kommt ein “Wintergarten”, dahinter ein Eingang ins GW2. Dort vorbeigehen, bis zu einem zweiten Eingang. Ab hier der Ausschilderung zum Tagungsort folgen.
Für die Teilnahme am Workshop wird kein Beitrag erhoben, Getränke und Imbiss werden gestellt; weitere Infos bei: Dr. Andrea Kliemann, Tel: 0421/218-7783, kemper@uni-bremen.de.
Es wird um Anmeldung per e-mail gebeten bis zum 17.9.2010; jede/r Teilnehmende erhält per e-mail eine Zusammenfassung des Reports vorab.
Datum: 24 September 2010 bis 24 September 2010
Ort: Universität Bremen – Bibliothekstraße, Gebäude GW 2 – Raum B 2880
weitere Informationen:

35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Der 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie wird in der Zeit vom 11. - 15. Oktober in Frankfurt a.M. stattfinden. Der Jubiläumskongress (die DGS feiert 2010 ihr hundertjähriges Bestehen) steht unter unter der Überschrift Transnationale Vergesellschaftungen.

Zu folgenden Unterthemen sind Panels geplant.

  1. Soziale Ungleichheit im Spannungsfeld von Nationalstaatlichkeit und Transnationalität

  2. Globale ökonomische Vernetzungen und ihre regionalen und nationalstaatlichen Auswirkungen

  3. Staatenübergreifende normative Ordnungen

  4. Transnationale Neuformierungen der Geschlechterverhältnisse

  5. Neue Identitätsbildungen in transnationalen Vergesellschaftungen

  6. Die Permanenz der Krise und die Notwendigkeit einer soziologischen Zeitdiagnose


Ein ausführliche Beschreibung des Programms findet sich unter http://dgs2010.de/

Datum: 11 Oktober 2010 bis 15 Oktober 2010
Ort: Universität Frankfurt am Main
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Fachtagung der Kriminologischen Zentralstelle e.V.

Justizvollzug und Strafrechtsreform im Bundesstaat

Tagungsleitung: Prof. Dr. Axel Dessecker & Prof. Dr. Rudolf Egg

Mit der ersten Stufe der Föderalismusreform ist 2006 die Gesetzgebungszuständigkeit für den Strafvollzug vom Bund auf die Länder übergegangen. Mittlerweile gelten in allen Ländern eigene Gesetze für den Jugendstrafvollzug. Die bisher in Kraft getretenen Landesgesetze oder weit fortgeschrittene Gesetzgebungsverfahren umfassen teilweise den gesamten Vollzug, während anderswo noch weitgehend Bundesrecht gilt.

Die Tagung wird den Zusammenhang von Strafrechtsreformen im Bundesstaat im Allgemeinen in den Blick nehmen und die Frage stellen, ob regionale Unterschiede in der Strafrechtspraxis nicht ein Problem für den Rechtsstaat darstellen. Im weiteren Verlauf werden einzelne Felder der Strafrechtspflege wie Sicherungsverwahrung, Untersuchungshaft, Jugendstrafvollzug und Konzepte des Übergangsmanagements näher betrachtet. Nach einer Zwischenbilanz zum Strafvollzugsrecht als Landesrecht wird die Frage gestellt, was von der Reform durch das Strafvollzugsgesetz von 1976 heute noch aktuell ist.

Anmeldemöglichkeit sowie der Tagungsflyer stehen unter http://krimz.de/tagung10.html zur Verfügung
Datum: 13 Oktober 2010 bis 14 Oktober 2010
Ort: Wiesbaden
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Jahrestagung 2010 der American Society of Criminology

The theme for the meeting is Crime and Social Institutions.

Nähere Informationen in Kürze auf der Seite des Veranstalters: https://www.asc41.com/annualmeeting.htm
Datum: 17 November 2010 bis 20 November 2010
Ort: San Francisco, Kalifornien
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14th Annual ASLCH Conference

Die "Association for the Study of Law, Culture and the Humanities" lädt ein zu ihrer 14. Jahreskonferenz. Die Konferenz richtet sich an ein internationalers und interdisziplinäres Fachpublikum. Das Thema der Konferenz lautet "Boundaries and Enemies".
Abstracts für die Präsentation eigener Themen können noch bis zum 15. Oktober 2010 unter der URL http://www.regonline.com/14thASLCH eingereicht werden.

The Association for the Study of Law, Culture and the Humanities is an organization of scholars engaged in interdisciplinary, humanistic legal scholarship. The Association brings together a wide range of people engaged in scholarship on legal history, legal theory, jurisprudence, law and cultural studies, law and literature, law and the performing arts, and legal hermeneutics. We want to encourage dialogue across and among these fields about issues of interpretation, identity, ideals, values, authority, obligation, justice, and about law's place in culture.

The theme of the 2011 conference, drawing on the work of Nan Seuffert of the University of Waikato, is "Boundaries and Enemies." We welcome submissions addressing this theme or on any law, culture and humanities subject. Examples of recent panel topics include: The Hope of Law; Legal Responses to "Unconventional Family Arrangements"; Imagining the Law in Political Theory; Haunted Justice, Haunted Communities; Event, Rebellion, and Constitution: Political Imagination and Resistant Sovereignties in the Americas, 1615-2005; Invoking Justice: The Rhetoric of Recognition and Reconciliation; Reading the Body; Spectacles of Intimacy; Cultural Property and Its Discontents. We invite scholars with interests across the range of areas in Law, Culture and the Humanities to organize panels, performance pieces, screenings, or to submit proposals for individual paper presentations.

We urge those interested in attending to consider submitting complete panels, and we hope to encourage a variety of formats such as roundtables, sessions in which commentators respond to a single paper or issue or sessions in which the chair presents the papers and their authors respond. We invite proposals for sessions in which the focus is on pedagogy or methodology, for author-meets-readers sessions organized around important books in the field, or for sessions in which participants focus on performance (theatrical, filmic, musical, poetic).
Datum: 11 März 2011 bis 12 März 2011
Ort: University of Nevada, Las Vegas
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16th World Congress of the International Society for Criminology

"Global Socio-Economic Crisis and Crime Control Policies: Regional and National Comparison"
Global economic crisis has caused significant structural changes in state and society in many countries. Those changes must have also affected crime situation. What kinds of crime prevention strategies have been adopted by different countries to cope with such changes? This Congress examines the current situation of crime and crime prevention strategies mainly through comparative analysis of regions and nations.
Datum: 05 August 2011 bis 09 August 2011
Ort: Kobe, Japan
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Der Kampf ums Recht: Akteure und Interessen im Blick der interdisziplinären Rechtsforschung

Der Kampf ums Recht: Akteure und Interessen im Blick der interdisziplinären Rechtsforschung
Zweiter Kongress der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen


„Alles Recht in der Welt ist erstritten worden“, hielt Rudolf von Jhering 1872 in Wien der seinerzeit unter Juristen weit verbreiteten Auffassung entgegen, das Recht erwachse einem „Volkgeist“ oder der allgemeinen Vernunft. Für Jhering dagegen war „Recht nicht bloßer Gedanke, sondern lebendige Kraft“, und das Ergebnis des Kampfes widerstreitender Interessen und politischer Aus­ein­ander­setzungen. Eine Vielzahl von Akteuren kämpft danach um das geltende Recht, manche für den Status Quo, andere für Veränderungen. Der Kampf, so Jhering, ist „die Arbeit des Rechts“, das Recht „kein logischer, sondern [ … ] ein Kraftbegriff“.

Das Thema des zweiten Kongresses der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen knüpft an Jherings epochale Schrift „Der Kampf um's Recht“ an und will die Thematik, mit der Jhering die Rechtswissenschaft seiner Zeit herausforderte, interdisziplinär neu beleben. Welche Bedeutung hat die Vorstellung von Kampf, Dissens und Gewalt in der heutigen Rechtswissenschaft, die zwar einerseits vom Streit zwischen Prozessparteien, Lehrmeinungen und Gerichten lebt, sich aber in den vergangenen Jahren wieder verstärkt mit Fragen (außergerichtlicher) Konfliktbeilegung, der Aussöhnung zwischen Tätern und Opfern und Formen von auf Konsens statt Befehl gerichteten staatlichen Handelns beschäftigt? Welche Erkenntnisse halten die empirischen Wissenschaften wie etwa die Soziologie, Politikwissenschaft oder Anthropologie bereit, die den „Konflikt“ zum Thema haben? Wie laufen die Kämpfe um das Recht in Politik, Justiz, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kultur – aber auch im privaten Bereich – heute ab? Lohnt es sich überhaupt noch, um das Recht zu kämpfen, um die Gesellschaft zu verändern?

Zur Bearbeitung ihrer weitreichenden Fragestellungen bedarf die Rechtsforschung transdisziplinärer Anstrengungen sowie quantitativer und qualitativer Methoden. Dies unterstreicht nicht zuletzt das Beispiel der angloamerikanischen Law & Society Bewegung und die grosse Resonanz des 1. Kongresses 2008 in Luzern. Entsprechend sind Beiträge willkommen aus allen Feldern der empirischen und theoretischen Rechtsforschung. Kolleg/innen aus Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaften, Philosophie, Geschichtswissenschaft, Ökonomie oder Linguistik sind eingeladen, das Programm des Kongresses mit zu gestalten.

Die Programmplanung gliedert sich in zwei Schritte. Zunächst laden wir dazu ein, Vorschläge für ganze Sessions einzureichen. Im Herbst 2010 erfolgt dann eine Ausschreibung für Einzelvorträge. Die Programmkommission, besetzt mit Rechtssoziolog/innen und/oder Jurist/innen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland, wählt die Vorträge und Sessions aus. Ziel der Auswahl ist es, die Breite und Güte der interdisziplinären Rechtsforschung abzubilden. Wir ermutigen Nachwuchswissenschaftler/innen, die Gelegenheit zur Präsentation wahrzunehmen. Kongresssprache ist Deutsch, Vorträge können aber auch auf Englisch oder Französisch gehalten werden.

Stichtag für die Einsendung der Vorschläge ist der 1.9.2010 für Sessions und der 28.2.2011 für Einzelvorträge. Bei den Vorschlägen zu Sessions können entweder alle Teilbeiträge von vornherein benannt oder Offenheit für später eingereichte Einzelvorträge signalisiert werden. Vorschläge für Sessions und Einzelvorträge können in Kürze online angemeldet werden ( http://www.rechtssoziologie.info/wien2011 ). Nachfragen (Vorschläge bitte nur online) unter reinhard.kreissl@irks.at .

Veranstaltende Organisationen: Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie Wien, Vereinigung für Recht und Gesellschaft, Forschungskomitee Rechtssoziologie und Rechtswirklichkeitsforschung der SGS, Sektion Rechtssoziologie der DGS, Institut für interdisziplinäre Rechtsforschung/Law and Society Institut Berlin (LSI Berlin), Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit, Juristische Fakultät der Universität Wien.
Datum: 01 September 2011 bis 03 September 2011
Ort: Universität Wien
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