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zu Guttenberg gesteht Versagen ein

Am 29. Dezember 2009 gepostet von Sebastian

In der  „Bild am Sonntag“ erklärte der deutsche Kriegsminister am 27.12.09: „Ich selbst (sic!) habe hier in der Vergangenheit eine andere Auffassung vertreten.“

Die Vergangenheit liegt nicht lang zurück. Als „sicherheitspolitischer Fachmann“ der CSU-Landesgruppe hatte zu Guttenberg den damaligen SPD-Vorsitzenden Beck heftig für dessen Vorschlag kritisiert, das Gespräch mit manchen Taliban zu suchen.

Diese Auffassung aus der Vergangenheit: liegt sie elf oder zwölf Jahre oder gar 40 Jahre zurück? Betrifft Vergangenheit nicht mindestens einen Abstand von einer Generation?

Es sind keine zwölf Monate, nicht einmal sechs.  Vergangenheit im Wortsinn wäre natürlich auch schon eine Sekunde. Was ich vor einer Sekunde äußerte, ist eine Auffassung aus der Vergangenheit.

Heute jedenfalls – oder ist das auch schon wieder Vergangenheit? – erklärt der Minister, dessen Portfolio immer noch (wie in der Vergangenheit) als „Verteidigungsministerium“ bezeichnet zu werden pflegt (obwohl das nun wahrlich eine Sache der Vergangenheit ist):  „Wer von den Aufständischen stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Staatengemeinschaft dar und wem geht es um afghanische Angelegenheiten?“.

Das schrieb jedenfalls – in der Vergangenheit (28.12.09) – die FAZ auf Seite 6.

Man darf gespannt sein. Die Vergangenheit ruht nicht.  Sie ist hyperaktiv und sollte nicht unterschätzt werden.

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Kategorie: Devianz und Kriminalität, Terrorismus Stichworte: Afghanistan, Taliban, zu Guttenberg

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. critics schreibt

    30. Dezember 2009 um 09:21

    Frei nach dem Mott:
    Was interessiert mich das Geschwätz von gestern….

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