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Deutschen in Jemen entführt.

Am 14. Juni 2009 gepostet von Sylwia

Im norden des Jemens sind sieben Deutsche und zwei weitere Ausländer verschleppt worden. Bei den Deutschen handelt es sich um ein Ehepaar mit seinen drei Kinder und zwei Krankenschwestern.

Das jemenitische Verteidigungsministerium machte schiitische Rebellen dafür verantwortlich. Das Auswärtige Amt teilte jedoch mit, dass die Hintergründe noch unklar seien. Die Botschaft stehe im Kontakt mit den Behörden vor Ort.

Die neun Personen gehörten zu einer internationalen Hilfsorganisation. Die Gruppe wurde bereits seit Freitag vermisst.

Im Jemen werden immer wieder Ausländer verschleppt. Seit Mitte der 90er Jahre sind dort mehr als 200 Menschen entführt worden. Die Entführungen gingen für die Geiseln bislang meist ungefährlich  aus.

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Jemen;art123,2823182

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Kategorie: Devianz und Kriminalität, Terrorismus

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Kommentare

  1. Frank schreibt

    15. Juni 2009 um 14:56

    Nach bisher von deutscher Seite unbestätigten Angaben zu folge, sind sieben der neun Verschleppten bereits getötet wurden. Ein Interesse der rebellischen Stämme an lokalpolitischer Zugeständnisse oder an finanziellen Mitteln kann m.E. mit dieser Symbolwirkung nicht mehr erreicht werden. Hier wäre demnach nach anderen Akteuren mit anderen Bedürfnisseen zu suchen.
    Das Symbol: – Ideologisch-motivierter Menschenhelfer im Abenteuerrausch geht einer ehrenamtliche Beschäftigung bei einer global-tätigen Hilfsorganisation nach. Dieser wird von Rebellen gekidnappt, um bei den Trägern der dortigen Staatsgewalt bzw. bei den Herkunftsländern der Gekidnappten anschließend Forderungen durchzusetzen zu können. – scheint hier nicht mehr zu passen. Kinder und Frauen sind unter den Toden. Diese können doch nicht als Repräsentanten der Hilfsorganisation (oder weiter gesehen: als Repräsentanten des imperialen christlichen Westens) gelten?!
    Hier ist eine dringende Aufklärungsarbeit zu leisten, um dann die klaren Interessenstrukturen mit den Akteuren für die deutsche Bevölkerung transparent zu machen. Nur hierdurch kann erreicht werden, dass dieses maßlose, tragische Geschehen in Jemen nicht der aufblühende Islamophobie in Deutschland als weiterer Dünger dient.
    Ich bin gespannt…

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