Der Polizeiaufbau in Afghanistan ist das Thema von Dokumenten, die von Wikileaks veröffentlicht wurden. In einem Bericht der US-amerikanischen Botschaft in Kabul an das State Department in Washington wird beschrieben, dass Mitarbeiter der privaten Sicherheitsfirma DynCorp 2009 in einem regionalen Trainingszentrum der afghanischen Polizei in Kunduz eine Party mit afghanischen Polizeirekruten veranstaltet haben, auf [...]
Die letzten Wochen Stand die Whistleblower-Seite Wikileaks im Fokus der Öffentlichkeit nachdem sie mehrere zehntausend geheime Dokumente zum Afghanistan-Einsatz der US-Armee (Afghan War Diary, 2004-2010) auf ihrer Seite veröffentlicht hat.
Nach der Veröffentlichung interner Bundeswehrdokumente zum Beschuss zweier Tanklaster in Kundus und eines Videos, das den Beschuss von Zivilisten [...]
Und: ist es nicht eine Frage der Gerechtigkeit zu bitten, dass, wenn noch eine bestimmte Anzahl sterben muss: dass es dann bitte nicht immer nur die Afghanen sein sollten?
Acht Jahre ist die Bundeswehr nun in Afghanistan, hat Zivilisten erschossen und Zulagen kassiert. Acht Jahre und man wundert sich, dass die Herzen der Bevölkerung immer noch nicht für die Besatzer schlagen.
… als vermeintlicher Super-Spion ins Land gebracht worden war, der El Kaida infiltrieren könne.
Unterstützt unsere Soldaten und Soldatinnen – holt sie zurück.
Die Vergangenheit ruht nicht. Sie ist hyperaktiv und sollte nicht unterschätzt werden.
Gesucht wird eine Anti-Terror-Strategie, die ohne heimtückische Drohnenangriffe im Morgengrauen auskommt, die im Einklang mit den UNO-Zielen menschlicher Sicherheit steht und das Völkerrecht respektiert?
“Laut dem Bericht der NATO kam es zu dem Unglück erst nach dem Feuergefecht. Dieser Unfall hätte also überall und jederzeit passieren können. Mit oder ohne Taliban.”
Wie sagt man noch Angela Merkel: .. .verbitte mir Kritik .. ja, bitte, verbitte mir alle Kritik …
Wie sagt man noch der Webseitenhersteller der Heldenseiten “Deutsche gefallene Soldaten”…? Von den Medien und von der Politik werden sie ignoriert.
Hinter jeder Zahl steckt ein Leben, ein Traum, ein soziales Umfeld.
“Ich würde mich freuen, wenn jeder, der etwas Vernünftiges über das Leben dieser Soldaten beitragen kann, es hier tut.
Und ich würde mich freuen, wenn sich alle anderen mit Äußerungen zurückhalten mögen.”
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Criminologia ist ein Blog zu kriminologischen und kriminalpolitischen Themen, betrieben und gepflegt von Lehrenden und Studierenden des Instituts für kriminologische Sozialforschung (IKS) der Universität Hamburg
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