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Artikel - abgelegt unter Geschichte der Kriminologie

Geschichte der Kriminologie »

[26 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

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[7 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Gustav Radbruch (* 21. November 1878 in Lübeck; † 23. November 1949 in Heidelberg) war ein deutscher Rechtsphilosoph, Strafrechtsreformer und Kriminalpolitiker. Zur Zeit der Weimarer Pepublik war er zudem von Oktober 1921 bis November 1922 und von August bis November 1923 Reichsjustizminister. Er war einer der wenigen deutschen Rechtsprofessoren, die damals der SPD angehörten und aktiv für die parlamentarische Demokratie eintraten. Sein rechtsphilosophischer Relativismus begründete für ihn die Privilegierung von “Überzeugungstätern” (z.B. durch Festungshaft statt …

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[7 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Günther Kaiser, Prof. Dr. Dr. h.c. mult.(*27. Dezember 1928 Walkenried † 3. September 2007 Emmendingen bei Freiburg i.Br.), war ein deutscher Kriminologe und Strafvollzugswissenschafler.
Er war Co-Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg, vor allem aber (seit 1970) Gründer und Leiter der kriminologischen Forschungsgruppe dieses Instituts. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören ein umfangreiches Lehrbuch der Kriminologie (3. Auflage 1996) und ein Lehrbuch zum Strafvollzug (5. Auflage 2002, gemeinsam mit Heinz Schöch). Von 1989 …

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[6 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Michel Foucault (* 15.10.1926 in Poitiers; † 25.06.1984 in Paris) war ein französischer Philosoph und ein Kämpfer für die Öffnung der psychiatrischen Anstalten, gegen die unmenschlichen Zustände in den Gefängnissen, in denen er Vorboten der gesamtgesellschaftlichenen Normalitätsentwicklung zu einem karzeralen Kontinuum sah, welches er wiederum in seinem epochalen Werk “Überwachen und Strafen” historisch rekonstruierte, analysierte und für die Zukunft beschrieb und bewertete.
Artikel zu Michel Foucault in der Krimpedia

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[6 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Wolf Hasso Erich Wulffen (* 3. Oktober 1862 in Dresden; † 10. Juli 1936) war ein bekannter deutscher Kriminologe des frühen 20. Jahrhunderts. Unter dem Einfluss v. Liszts engagierte er sich für die Strafrechts- und Strafvollzugsreform. Zugleich war er von der Literatur fasziniert – und von der Häufigkeit, mit der diese sich kriminologisch-kriminalistischen Problemen und pathologischen Geisteszuständen zuwandte. Vor diesem Hintergrund entstand seine Studie “Kriminalpsychologie und Psychopathologie in Schillers Räubern”. Dauerhaft bekannt wurde er für …

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[6 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Edwin Hardin Sutherland, * 13. August 1883 in Gibbon (Nebraska); † 11. Oktober 1950 in Bloomington (Indiana) war ein amerikanischer Soziologe und gilt als einer der bedeutendsten Kriminologen des 20. Jahrhunderts. Besonders bekannt wurde er durch seine Theorie der differentiellen Kontakte und durch seine Konzeption des White Collar Crime.
Artikel zu Edwin H. Sutherland in der Krimpedia

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[4 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Louk Hulsman (richtig: Lodewijk Henri Christian Hulsman; * 8. März 1923 in Kerkrade/NL, † 28.01.2009 in Dordrecht/NL) war und wird zusammen mit Thomas Mathiesen und Nils Christie zu den prominentesten Vertretern des strafrechtlichen Abolitionismus gezählt. Er war Mitbegründer der Coornheert Liga. Seiner Ansicht nach ist “Kriminalität” nicht etwa das Objekt, sondern ein Ergebnis von Kriminalpolitik. Kriminalität bezeichne allerdings weder eine ausserordentliche Gruppe von Ereignissen mit gemeinsamen Eigenschaften, die sie von nicht-kriminellen Ereignissen unterscheide – noch …

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[4 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Donald R. Cressey ( * 27.04.1919 in Fergus Falls, Minnesota; † 21.07.1987 in Solvang, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Soziologe und Kriminologe, der als Pionier der Erforschung von Wirtschaftskriminalität und von Organisierter Kriminalität gilt und darüber hinaus zum Strafvollzug und zur Soziologie des Strafrechts arbeitete. Cressey war auch der Ko-Autor (mit Edwin H. Sutherland) von “Principles of Criminology” – einem Buch, das drei Jahrzehnte lang das Standardwerk der Kriminologie darstellte. Cressey studierte an der Iowa State …

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[2 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Robert K. Merton (geboren am 04.07.1910 oder 05.07.1910 als Meyer Robert Schkolnick in Philadelphia, Pa.; gestorben am 23.02.2003 in New York, N.Y.) war ein amerikanischer Soziologe mit bedeutenden Beiträgen zur Kriminalitätstheorie (“Anomie-Theorie“), Wissenssoziologie (“Self-fulfilling prophecy” und Methodologie der empirischen Sozialforschung (“Focus Groups”).
Artikel zu Robert K. Merton in der Krimpedia

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[2 Nov 2009 | geschrieben von: Christian Wickert | Kein Kommentar | ]

Raffaele Garofalo (* 18. November 1851, † 18. April 1934) war ein italienischer Jurist, der neben Cesare Lombroso und Enrico Ferri maßgeblich an der Begründung der italienischen Kriminologie des 19. Jahrhunderts, der “scola positiva” (“positive Schule”) beteiligt war und darüber hinaus den Begriff “Kriminologie” selbst prägte: Sein 1885 erschienenes gleichnamiges Buch benutzte erstmals den Begriff Kriminologie (“Criminologia”). Darin bemühte er sich um eine soziologische Definition des Verbrechens, die es erlauben würde, diejenigen Handlungen zu bestimmen, …