Gezielte Tötung von Drogen-Unternehmern
Nach Berichten der Zeitung Milenio kamen am Mittwoch, dem 16.12.2009, bei Kämpfen konkurrierender Drogenhändler in Mexiko 64 Personen um – soviel wie nie zuvor an einem Tag. Möglicherweise waren es auch weniger Auseinandersetzungen zwischen Banden als vielmehr Angriffe staatlicher Stellen auf Verdächtige. Unübersehbar war die staatliche Hand jedenfalls in der Nacht darauf, als Hubschrauber und gepanzerte Fahrzeuge der Marine-Infanterie in der Nähe von Cuernavaca den Drogen-Unternehmer Arturo Beltrán Leyva angriffen. Nach drei Stunden hatte man ihn erschossen. Der mexikanische Präsident Calderón sagte dazu während des Klimagipfels in Kopenhagen, der Tod von Leyva zeige, dass der Staat in der Lage sei, der organisierten Kriminalität mit Härte entgegenzutreten. Quelle: FAZ 18.12.09: 8.
Verwandte Artikel
2 Kommentare zu Gezielte Tötung von Drogen-Unternehmern
Hinterlasse eine Antwort Antworten abbrechen
Über uns
Criminologia ist ein Blog zu kriminologischen und kriminalpolitischen Themen, betrieben und gepflegt von Lehrenden und Studierenden des Instituts für kriminologische Sozialforschung (IKS) der Universität Hamburg
Kategorie
Themen
Afghanistan Amok Bilder Cultural Criminology Datenschutz Download Drogen Drogen(-politik) Drogenpolitik England Fernsehen Folter Freiheit Gefängnis Gewalt Großbritannien Guantanamo Bay Hamburg IKS Internet Jugendgewalt Jugendkriminalität Jugendstrafrecht Kriminalpolitik Kriminologie Medien Menschenrechte Musik Polizei Prohibition Publikation Sicherheit Strafvollzug Studium Tagung Terrorismus Terrorismusbekämpfung Twitter Universität Hamburg USA Veranstaltung Verlinkenswertes Video War On Terror Überwachungkurz notiert ...
- Neu auf Criminologia: : Die AG Kriminologie zur Zukunft der Lehre am IKS (Online-Petition) http://t.co/nQwvx0L3 16.05.2012
- Neu auf Criminologia: : Prison Song Project: Musik als Folter http://t.co/50ZTgu6V 10.05.2012
- Mädchenmord in Emden: 18-Jähriger wegen Aufrufs zur Lynchjustiz angeklagt http://t.co/f2ED7CZD via @SPIEGELONLINE 10.05.2012
- Neu auf Criminologia: : Doku: "Blut muss fließen" http://t.co/QZ4QSSEg 07.05.2012
- Neu auf Criminologia: : The Criminologist's Mixtape Part III: We Are The Angry Mob http://t.co/CirsfKzB 05.05.2012
- Neu auf Criminologia: : Fernsehtipp: Tatort aus Hamburg - "Die Ballade von Cenk und Valerie" http://t.co/2aT13W7L 03.05.2012
- Zeitleiste zur Geschichte der Kriminologie auf Criminologia.de http://t.co/7gBcGwIo via @Kriminologie 03.05.2012
- .@faz_net:Legalität als letzter Ausweg: Machen wir Frieden mit den Drogen http://t.co/V7xhmgEk #faz 02.05.2012
- Death Sentence as "Policy Choice": 9/11 Mastermind Says He Wants to Die; Gitmo Trial May Be His Chance http://t.co/aXnNRIjh 02.05.2012
- Mai-Krawalle in Hamburg fielen mangels anwesender Polizeikräfte aus (zumindest in der Nacht zum 1. Mai) http://t.co/CqpswEdo 02.05.2012
Auf Twitter folgen
Veranstaltungen
19 Mai 2012 6. Wiener Fru?hjahrstagung fu?r Forensische Psychiatrie: „Schizophreniekranke als Täter und Opfer“ AKH/Medizinische Universität Wien Hörsaal A, Kliniken am Su?dgarten mehr » 21 Mai 2012 Common Session (Frühjahr 2012) in Porto: Epistemology and Methodology as tools for a critical analysis Porto mehr » 29 Mai 2012 17. Suchttherapietage in Hamburg Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8 mehr » 06 Jun 2012 International Conference: Global Perspectives on Justice, Security and Human Rights John Jay College of Criminal Justice, New York City mehr » 11 Jun 2012 Stockholm Symposium Stockholm City Conference Center mehr » Hinweise auf weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender.
Krimpedia – aktuelle Änderungen und Ergänzungen- Benutzer:Tqeegodz 17. Mai 2012
- Handbook 17. Mai 2012
- Benutzer:Online money make 17. Mai 2012
- Online money make 17. Mai 2012
- Handbook 17. Mai 2012
- Benutzer:Online money make 17. Mai 2012
- Handbook 17. Mai 2012
- Verfolgung von Journalisten in Mexiko 17. Mai 2012
- Handbook 17. Mai 2012
- OzellaPanell 17. Mai 2012









Das Kommentar, der Staat ‘sei in der Lage, der organisierten Krim. mit Härte entgegen treten zu können’, zeigt konkret, dass “der Staat” schwach und nicht stark ist.
… und musikalischer Umgang als kulturelle Aufarbeitung des Drogenmilieus versucht, brav unter Strafe zu setzen:
Aus der TAZ (22.01.2010)
… Mexiko Edel-Gangster
Wenn man schon nicht an die wahren Übeltäter rankommt, dann kann man doch zumindest die Künstler verknacken, die Kriminelle in ihren Werken würdigen.
So ähnlich hat sich das Präsident Felipe Calderón von der regierenden Nationalen Aktionspartei wohl gedacht und einen Gesetzesentwurf vorbereiten lassen, der für die Aufführung einschlägiger Lieder Haftstrafen bis zu drei Jahren vorsieht. Das Gleiche gilt für die Produktion von Filmen, in denen Drogebosse verherrlicht werden.
Und was ist mit Gangsta-Rap und Mafia-Klassiern wie “Der Pate” – dürfen diese Kulturgüter in Mexiko fortan auch nicht mehr straflos konsumiert werden?(Quelle: apn)